Albis wird also erneut teurer... | Forum

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B.B.
B.B. Apr 28

5 % teurer dieses Jahr, letztes waren es glaub ich 4%, das ist viel und regt an, über einen Wechsel nachzudenken.

In meinen Augen in den Coronazeiten eine wirklich ätzende Preispolitik. Wenn man 2 Jahre niedergelassen ist und schon 2 Preiserhöhungen mitmacht ärgert man sich, nicht genug WEttbewerber angeguckt zu haben...

Dr. med. Folckert Schmidt
Sehr geehrte(r) B.B., werte Kolleginnen und Kollegen. ... und jährlich grüßt das ... . Im Jahr 2018 4,9 % Nutzungsgebührenerhöhung, im Jahr 2019 4,9 % Nutzungsgebührenerhöhung und auch im Jahr 2020 erneut 4,9 % Erhöhung. Für jedes Jahr gibt es viele Begründungen und tolle Anschreiben. Im Jahr 2018 war es die Planungen und die Telematikinfrastruktur, im Jahr 2019 die Umsetzung der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung und in diesem Jahr ist umfasst die Begründung die Mehrarbeiten um das E-Health-Gesetz. All das Ausrollen dieser Begründungen führen bei mehr und mehr zu einem Gefühl der Unzufriedenheit, weil ich die Begründungen so nicht stehen lassen kann. Eine knappe und ehrliche Information, "Wir erhöhen die Gebühren, weil wir mehr verdienen wollen", wäre glaubwürdiger und und ich hätte nicht das Gefühl der vorgeschobenen Ausreden. Neben den sehr regelmäßigen Gebührenerhöhungen werden wir auch an diversen anderen Stellen großzügig zur Kasse gebeten. Die Umstellung des von Albis genutzten Betriebssystems Windows auf Windows 10 führte wegen eines "instabilen Laufen" des Albis zu einer zwangsweisen Umstellung auf die Version "Albis CS", für die ich dann eine neue Lizenz erwerben musste (1999 Euro), obwohl ich ja bereits im Besitz einer Albis-Lizenz war. Sehr ärgerlich! Auch die Aufwendungen im Bereich der Telematikinfrastruktur werden unübersichtlich und mehr. Die jetzige Gebührenerhöhung wird damit begründet, für das "zwangsweise" E-Health-Upgrade der CGM TI-Kunden müssen wir extra zahlen (auch wenn wir das Upgrade nicht wünschen und verwenden) und wenn wir dann die Voraussetzungen im Albis schaffen wollen das Upgrade im Sinne des Notfalldatenmanagements auch anzuwenden, müssen wir für Albis eine weiter Lizenz erwerben. Abschließend wird uns dann beschrieben, dass dies alles nur zu unserem Vorteil wäre. Wer soll das glauben und dann auch noch ruhig bleiben. Schade, schade. Haben wir alle in dieser aktuellen Zeit doch auch viele andere Probleme. Solidarität sieht anders aus ... Dr. F. Schmidt
Steffen Clemenz

Und wenn die Compugroup zur Kasse bittet, kürzt Herr Spahn weiter ein. Kopieziffer ade. Grundpauschalen runter, dafür die budgetierte Gesprächsziffer erhöht. Mal zusammen gerechnet? Es ergibt unweigerlich ein Minus. Was haben wir noch? Gebühr für Versand des elektronischen Arztbriefes - "Anschubfinanzierung", nächstes Jahr gibt es weniger dafür. Macht ja auch nächstes Jahr weniger Arbeit, weil "weniger" Technik dafür notwendig ist. Gematikausfälle hin oder her, aver wenn einem wegen Baumassnahmen oder anderen Gründen der Internetzugang stundenweise mehrmals wöchentlich seitens der Telekom ausfällt freut man sich auf die kommenden Zeiten gewiss. Zum Glück ist das massenweise Homeofficing gerade vorbei und das Internet ist wieder recht zügig.

Wer übernimmt die Kosten für das Gerät für die elektronische Signatur eHBA? Dann brauchen wir noch einen KOM-LE Anbieter für KIM. Und es winkt uns noch ein weiterer Servicepartner, einer der Netzwerk-IT sicher hält. Das sollen/werden unsere Albissoftwarebetreuer in Zukunft anbieten. Mit allergrößtem Respekt vor meinen Betreuern, aber von IT-Sicherheit haben sie nun wirklich keine Ahnung und wer einwenig Einblick davon bekommen hatte, sind die Servicestunden in diesem Zweig der Branche am höchsten. Stichwort -KRITIS-. Zum Glück sind Arztpraxen nicht systemrelevant genug, sonst müssen wir uns jährlich noch zertifizieren lassen.

Lassen wir mal den Spaß beiseite.

Zuletzt bearbeitet von Steffen Clemenz Sep 1