Druckerempfehlung | Forum

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Alex K.
Alex K. Sep 20

Gibt es von Seiten CGM/Albis eine aktuelle Empfehlung für einen Laserdrucker (mono) mit mehreren Fächern?

Hintergrund: Wir verwenden seit 2012 den Brother HL-5350DN2LT - dieser wurde uns damals von Albis empfohlen. Zwischenzeitlich wurde ein Brother HL-L5100DNTT aufgestellt. Dieser war allerdings so minderwertig (verschmierte Ausdrücke mit Originaltoner, ständige Papierstaus, mit Papier umwickelte und festgebackene Fixiereinheit), dass nach nur wenigen Monaten wieder der vorherige HL-5350DN2LT sein Werk verrichtete.

Vielen Dank und schöne Grüße,

Alex

 

 

 

Matthias Görges

Lieber Alex,

Wir hatten den Brother HL-L5100DNTT auch angeguckt, haben aber am Ende einen DCP-L5500DN gekauft, weil er einen Scanner hatte. Soweit so gut, aber wir haben ihn erst seit ein Paar Monaten, also noch keine Langzeiterfahrung und wir machen auch (noch) keine Blankforumulardrucken mit vielen Fächern (aber man kann zwei zusätzliche Kassetten mit 250/500 Blatt darunter bauen).

MfG. Matthias

Johann Wall
Johann Wall Sep 21

Die KBV äußerte sich zu den Druckanforderungen wie folgt:

 

„Das eingesetzte Gerät sollte für das eRezept eine Auflösung von mindestens 300 dpi unterstützen. Eine geringere Auflösung oder ein verschmiertes Druckbild könnten zu Problemen beim Einlesen oder Einscannen führen“, erklärt die KBV. Der Standard moderner Drucker liegt bei 600 dpi. Es werden Schwarz-Weiß-Ausdrucke auf normalem, von der Praxis angeschafftem Druckerpapier erstellt. Für Praxen, die viele AU-Bescheinigungen oder Rezepte ausstellen, dürfte ein Tintenstrahl- oder Laserdrucker die wirtschaftlichste Option sein, rät die KBV.

Quelle: https://www.medical-tribune.de/praxis-und-wirtschaft/praxismanagement/artikel/muss-ein-neuer-drucker-her-kein-geschmiere-bei-elektronischem-rezept-und-au/

Johann Wall
Johann Wall Sep 21
Nadeldrucker, die diese Auflösung erfüllen, können genutzt werden. Sie müssen bei Nadeldruckern aber leider mit längeren Druckzeiten und der entsprechenden Geräuschkulisse rechnen.
Johann Wall
Johann Wall Sep 21

Wir nutzen in der Praxis seit mehr als 20 Jahren nur s/w Laserdrucker von Kyocera.

Z.Zt. 2 x Netzwerkdrucker-Kyocera FS 4100DN mit passenden und sehr sparsamen Tonner dazu (TK 3110) für 15500 Seiten DIN A4 bei 5% Deckung.

Aufgestockt mit 3 Zusatz-Papierkassetten für je 500 Blatt (Kyocera PF-320).

1. Papierfach für A4 KV-Blatt mit Wasserzeichen

2. Papierfach für A5 KV-Blatt mit Wasserzeichen

3. Papierfach für A4 Normalpapier (Arztbriefe usw)

4. A6 (z.B. Rezepte) über Universalzufuhr.

Gekauft wurden beider Drucker als bereits "Gebraucht". Laufen ohne jeglicher Störung seit 2017.

Bis heute sehr zufrieden.

L.G.

J.Wall

Zuletzt bearbeitet von Johann Wall Sep 21
Johann Wall
Johann Wall Sep 22

Nachbrenner zum Druckerauswahl: mit unserer Kyocera-Drucker haben wir lediglich 2 x Problemen, nachdem Windows-Update bzw. Upgrade und ein Mal kumulatives Update eingespielt wurde. Beim Drucken aus Word war kein Problem. Beim ausdrucken aus Albis, kam es zum Bluescreen und anschließend zum Abstürzen vom Server. Nachdem diesen Upgrades/Updates auf vorherige Version meinerseits umgestellt wurde und ein Update-Pause eingeschaltet wurde, lief alles perfekt. Als Windows sehr schnell es gemerkt hat und ein neues Updates zur Verfügung gestellt hat, läuft es wie gewöhnt gut.

Ob es mit einem anderen Drucker diese Problematik verhindern sein könnte, kann ich dazu nichts sagen.

Tobias Lietz
Tobias Lietz Sep 23

Hallo Herr Wall,

das Problem hatten wir im März auch nach dem Update auch mit unseren P2040dn, M3655idn.
Entweder die Update KB5000802 bzw. KB5000808 deinstallieren oder folgendes probieren:

Auf dem Druckerserver oder den lokalen Clients in die Eigenschaften des Druckers gehen dann auf Geräteeinstellungen > PDL und dort GDI-kompatibler Modus anhaken.

Klappt bei uns mit dem KX 8.0.1329.0 Treiber.

Johann Wall
Johann Wall Sep 23

Lieber Kollege Lietz,

Danke. Das werde ich machen.

L.G.

Johann Wall

Steffen Clemenz

Ich kann die Probleme (ich nenn das "Tonerhusten") bei meinen L5100DN Druckern bestätigen. Die Erstausstattung mit Original Drum und Tonerkassette von Brother hat Probleme verursacht. In kürzester Zeit waren überall Striche, Tonerhäufchen und später wurde der Ausdruck  mit immer mehr Toner beworfen. Auf Rezepten, insbesondere BTM-Rezepten (ja kann man auch mit einem Laser bedrucken) ließ sich der Toner teilweise abwischen. In der Drum gibt es (jetzt?) scheinbar einen Auffangbehälter für Tonerreste. Schütteln sollte man diese eher nicht, da sich dadurch Toner in Haufen an der Belichtungseinheit sammelt. Es scheint Probleme mit der Tonerfixierung zu geben. Vielleicht auch an meinen Einstellung liegend (die Werkseinstellungen sind). Ob das Häkchen bei "Tonerfixierung optimieren" das magische Ende der Tonerverschwendung einläutete oder die Verwendung von nicht Originalzubehör werde ich erst beim nächsten ähnlichen Problem untersuchen. Ganz sicher weiß ich nur folgendes: Das Einschalten des Tonersparmodus führte immer zu Problemem bei meinen Brotherdrucker dieser Kategorie. Ebenso wie die Verwendung einer anderen Druckauflösung als der Werkseinstellung von 600dpi führte meist nach kurzer Zeit zum "Tonerhusten". Ich habe 3 L5100DN im Einsatz und keine Probleme seit meinem letzten Eingriff. Therapie erfolgreich. Ich werd's merken.